Therapiekonzept aus einer Hand

  • Labor und bildgebende Diagnostik (Ultaschall,- digitale Röntgendiagnostik)
  • Alternative Therapie / Homöopathische Mittel:

Grundsätzlich können sehr viele verschiedene Mittel bei Arthrose zum Einsatz kommen. Häufig verwendete Arthrose-Mittel sind:

    • Causticum
    • Rhus toxicodendron
    • Calcium carbonicum
    • Calcium fluoratum
    • Calcium phosphoricum
    • Kalium carbonicum
    • Natrium sulphuricum

Diese und viele andere homöopathische Mittel können nicht nur bei Arthrose, sondern auch anderen Gelenkerkrankungen wie Arthritis, Lyme Borreliose oder Gicht angezeigt sein. Denn für die Homöopathie ist nicht der Name einer Krankheit von Bedeutung, sondern die Symptome. Und die sehen bei diesen Krankheiten oft ähnlich aus.

Fazit: Die Behandlung einer Arthrose gehört in die Hände von Fachleuten. Der Homöopath kann sowohl begleitend zur schulmedizinischen Therapie behandeln, als auch als Alternative.

  • Konservative Therapie:  Als so genannte „Kassenleistung“ stehen folgende Maßnahmen zur Verfügung:
    • Physikalische Therapie (Wärme, Strom etc.) und Krankengymnastik (u.a. Erhalt von Kraft und Beweglichkeit) sind oft gut  wirksam und können im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben in eingeschränktem Umfang verordnet werden.
    • Gelenkinjektionen (Spritzen) von  Cortisonpräparaten in entzündlichen Phasen der Arthrose oder Applikation von Lokalanästhetika als Schmerztherapie.
    • Orthopädietechnik (Handstock, Pufferabsätze, Schuhaussen- bzw.  Innenranderhöhungen)
    • Schmerzmittel: insbesondere entzündungshemmende Präparate wie Diclofenac oder Ibuprofen sind meist gut wirksam. Schmerzmittel aus der Morphingruppe können in besonders schweren Fällen zur Linderung der Beschwerden verordnet werden.
    • Allgemeine begleitende Maßnahmen sind außerdem die Gewichtsabnahme, falls Übergewichtigkeit vorliegt sowie das Meiden von Belastungen für das von der Arthrose befallene Gelenk
    • In unserer Praxis stehen über das Angebot der gesetzlichen Krankenkassen hinaus Möglichkeiten zu Verfügung die Arthrose zu behandeln und somit für den Patienten eine Linderung zu erreichen. Dies ist mittels Injektion vonHyaluronsäure in das jeweilige Gelenk möglich oder aber auch durch dieKernspinresonanztherapie (MBST). Auch mit der PRP (Eigenbluttherapie) und Mikrostrombehandlung kommt es bei Arthrosepatienten zu einer deutlich merklichen Reduktion der Schmerzen. Meist kann somit der Schmerzmittelbedarf erheblich reduziert werden oder sogar über längere Zeit die Einnahme von Schmerzmitteln nicht mehr notwendig werden.

  • Operative Therapie:

Bei längerem Krankheitsheitsverlauf entwickelt sich das Beschwerdebild einer Arthrose häufig bis zu einer deutlichen Deformierung des jeweiligen Gelenkes

Bei zunehmendem Leidensdruck besteht dann oftmals die Notwendigkeit einer Operation.

Bei Hüft- und Kniegelenkarthrosen handelt es sich dabei sehr häufig um den Einbau eines künstlichen Gelenkes.

Allerdings bestehen auch bei noch nicht so weit fortgeschrittener Arthrose reichlich Möglichkeiten durch Operationen ein Kunstgelenk zu vermeiden oder zumindest einige Jahre zu gewinnen bis dies erforderlich wird.  Dies ist aufgrund der eingeschränkten Standzeit (Haltbarkeit) eines Kunstgelenkes gerade für jüngere Patienten eine lohnenswerte Alternative.

Möglichkeiten der operativen Arthrosebehandlung ohne Kunstgelenk bestehen beispielsweise durch arthroskopische Knorpel- und bzw. oder Knochen-behandlung wie auch Beinachsenkorrekturen bei O- oder X-Beinen.

Das operative Behandlungsangebot unserer Praxis ist unter dem Menüpunkt„Operationen“ erläutert.